Kardiologie

Bei der Kardiologie geht es um die Strukturen und Funktionen des Herzens und seine Erkrankungen. Kardiologin Inge Friedrich berät Sie, wie Sie sich vor Herzerkrankungen schützen können. Zur kardiologischen Basisuntersuchung gehört neben der körperlichen Untersuchung das Abhören des Herzens mit dem Stethoskop (Auskultation), ein EKG und eine Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie) im Ruhezustand. Auf Basis der Ergebnisse entscheidet Inge Friedrich, ob weitere Untersuchungen notwendig sind und welche Therapie für Sie die richtige ist.

Betreuung kardiologischer Patienten

Bei der Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verfolgt Inge Friedrich mehrere Ansätze: Bei der Vorsorge geht es darum, Risikofaktoren zu ermitteln, z.B. mit einem Herz- oder einem Gefäß-Checkup, und zu einem gesunden Lebensstil anzuleiten. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung sowie der Verzicht auf Rauchen und Alkohol. Bei Bedarf verordnet Inge Friedrich spezielle Medikamente. Das können z.B. Blutdrucksenker oder Antiarrhythmika sein, also Medikamente gegen Herzrhythmusstörungen. Zur weiterführenden diagnostischen und therapeutischen Betreuung vermittelt Inge Friedrich Sie an hochqualifizierte Kooperationspartner. Dabei arbeitet sie mit niedergelassenen Ärzten und Kliniken aus den verschiedenen Fachrichtungen seit vielen Jahren gut zusammen. Nach den dortigen Untersuchungen und Behandlungen empfängt Inge Friedrich Sie wieder in unserer Praxis, um das weitere Vorgehen festzulegen.

Die wichtigsten kardiologischen Untersuchungen im Überblick

EKG

Die elektrische Aktivität Ihres Herzens wird mit dem EKG (= Elektrokardiogramm) gemessen. Denn im Herzen entsteht bei jedem Schlag ein schwacher Strom mit einer Spannung von ca. einem Tausendstel Volt. Diese elektrische Aktivität wird in Form von Kurven aufgezeichnet. Kurvenveränderungen geben Hinweise auf Krankheiten wie z.B. Herzrhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen, eine Herzmuskelentzündung oder einen Herzinfarkt. Das EKG ist Teil der Gesundheitsuntersuchung (Check-up).

Belastungs-EKG

Dieses EKG (Elektrokardiogramm) wird unter körperlicher Belastung auf dem Fahrradergometer geschrieben. Während Sie in die Pedale treten, werden die Arbeitsleistung Ihres Herzens und die unter der Belastung auftretenden Veränderungen der Herz- und Kreislauffunktionen gemessen (Ergometrie). Das Belastungs-EKG hilft bei der Diagnostik von belastungsabhängigen Herzrhythmusstörungen und Durchblutungsstörungen des Herzens.
Für diese Untersuchung sollten Sie bequeme Kleidung und, wenn möglich, Sportschuhe tragen.

Langzeit-EKG

Das Langzeit-EKG schreibt ein Elektrokardiogramm über einen Zeitraum von 18 bis 24 Stunden. Es dient in erster Linie dazu, Herzrhythmusstörungen nachzuweisen. Während des Langzeit-EKGs halten Sie in einem Protokoll fest, was Sie tun und welche Beschwerden Sie ggf. haben.

Herz-Ultraschall (Echokardiografie)

Der Herz-Ultraschall (Duplexsonografie mit Farbdoppler) ist eine schmerzlose und strahlungsfreie Methode zur Untersuchung von Herzstrukturen und Blutstrom. Er erlaubt einen genauen Blick in Ihr Herz. Mit dem Herz-Ultraschall kann man die Herzkammern und die Herzklappen darstellen, außerdem noch die Stärke Ihrer Herzmuskulatur messen. Frühere Herzinfarkte, Durchblutungsstörungen, Herzklappenfehler und Herzentzündungen können auf diese Weise sichtbar gemacht werden. Eine Farbkodierung zeigt dabei Richtung und Geschwindigkeit der Blutströmungen des Herzens an.

Langzeit-Blutdruckmessung

Bei der Langzeit-Blutdruckmessung wird Ihr Blutdruck über einen Zeitraum von 24 Stunden wiederholt gemessen. Das geschieht tagsüber alle 15 Minuten und nachts alle 30 Minuten. Das Blutdrucktagesprofil, das auf diese Weise entsteht, hilft bei der Verlaufskontrolle Ihrer medikamentösen Therapie und gibt Aufschluss über den Tages- und Nachtrhythmus Ihres Blutdrucks.